Physiotherapie

Physiotherapie



Physiotherapie

Die Physiotherapie beeinflusst, durch gezielte Anwendung von natürlichen Reizen, funktionsverbessernd den menschlichen Organismus.

Es handelt sich um Reize, auf die der Mensch von Natur aus eingestellt ist, weil sie Eigenschaften seines natürlichen Umfeldes darstellen, wie Kälte, Wärme, Licht, mechanische Druck- und Zugeinwirkungen und Elektrizität. Auch die besondere Art sich zu bewegen, zu atmen und zu schlafen zählen zu diesen Eigenschaften.

Aufstellung der möglichen Zwischenziele, die erreicht werden müssen um Ihr Gesamtziel zu erreichen:

  • Befunderhebung im Rahmen der ärztlichen Diagnose
  • Schmerzbehebung bzw. -limitierung
  • Durchblutungsfördernde und entstauende Maßnahmen
  • Anwendung von Massagegriffen zwecks lokaler Beeinflussung im Behandlungsgebiet als vorbereitende oder ergänzende Maßnahmen zur Behandlung funktionsgestörter Gelenke
  • Behandlung funktionsgestörter Gelenke
  • Dehnung verkürzter Weichteilstrukturen
  • Stabilisierung überbeweglicher Gelenke durch Muskelaufbau und Stabilisationstraining
  • Wiederherstellung des Muskelgleichgewichts
  • Kräftigung geschwächter Muskulatur auch mit Geräten den Ansprüchen des Patienten entsprechend
  • Effektivierung der Atmungsmechanik und Atmungsregulation
  • Maßnahmen zur Vermeidung oder Verhinderung pathologischer Bewegungsmuster
  • Schulung physiologischer Haltung und Bewegung im Alltag
  • Ergänzende Beratung in Bezug auf das Krankheitsbild für Ihren Alltag

Eine therapeutische Behandlung läuft in jedem Fall auf zwei Ebenen:

1.Ebene

Hier werden auf Grund von theoretischem Wissen und der persönlichen Erfahrung der Therapeuten Hypothesen in Bezug auf die Ursache der Störung und die dafür verantwortlichen Strukturen, gebildet.

2.Ebene

Hier wird das gesamte klinische Bild erfasst.

Über die verschiedenen Aspekte des Problems werden umfassend Informationen gesammelt.

Der Therapeut hat die Aufgabe, dass er jede Hypothese, die er auf der einen Ebene vor dem Hintergrund theoretischen Wissens gebildet hat, anhand der durch Anamnese und klinische Untersuchung gewonnenen Informationen kritisch überprüft. D.h. das klinische Bild, das Verhalten der Beschwerden im Alltag, die Geschichte des Patienten, Testergebnisse aus der physikalischen Untersuchung, wie natürlich letztlich auch die Reaktion auf die Behandlungstechnik, müssen mit den aufgestellten Hypothesen in Einklang gebracht werden können.